Verbände-Allianz legt Verbraucherkampagne neu auf und fordert schnelle Maßnahmen zur Umsetzung der Mehrwegquote

Verbände-Allianz legt Verbraucherkampagne neu auf und fordert schnelle Maßnahmen zur Umsetzung der Mehrwegquote

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Mehrwegflaschen sind die umweltfreundlichste Getränkeverpackung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele im Klimaschutzgesetz – Weite Teile des Handels und große Abfüller boykottieren die gesetzliche Mehrwegquote – Umsetzung der Mehrwegquote und Unterstützung kleiner und mittelständischer Betriebe in der Region dringender denn je – Um das andauernde Unterschreiten der Mehrwegquote zu sanktionieren, muss Umweltministerin Svenja Schulze eine Abgabe von 20 Cent auf Einwegflaschen und Dosen zusätzlich zum Pfand einführen – Gleiche Pflicht für Alle:  Verbände-Allianz fordert verbindliche Umsetzung der Mehrwegquote von jedem Abfüller und Händler

 

Berlin, 4.5.2020: Gerade in der Corona-Krise wird offenkundig, wie wichtig regionale Versorgungsstrukturen und kurze Vertriebswege sind. Regionale Abfüllung, kurze Transportstrecken und eine vielfache Wiederverwendung schützen das Klima, schonen Ressourcen und sorgen für eine nachhaltige, dezentrale Versorgung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Trotzdem liegt die Mehrwegquote nicht, wie im Verpackungsgesetz vorgesehen, bei 70 Prozent, sondern nur bei rund 43 Prozent. Unternehmen wie Aldi, Lidl, Danone oder Pepsi boykottieren massiv die Mehrwegquote, indem sie wiederverwendbare Flaschen kaum oder gar nicht anbieten. Auch der mit großem publizistischem Echo eingeleitete „Mehrweg-Test“ bei Aldi scheint nichts Anderes als ein „Feigenblatt“ zu sein.

Die „Mehrweg-Allianz“ fordert von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, das dauerhafte Unterschreiten der Mehrwegzielquote im Verpackungsgesetz durch eine Abgabe auf Einwegplastikflaschen und Dosen in Höhe von mindestens 20 Cent zusätzlich zum Pfand zu sanktionieren. Die Mehrwegquote von mindestens 70 Prozent sollte zudem verbindlich von jedem Abfüller und Händler gleichermaßen umgesetzt werden müssen. Die im letzten Jahr eingeführte, aufwendige Kennzeichnung von Getränkeverpackungen in der Nähe des Produktes sollte zusätzlich direkt auf der Verpackung erfolgen. Die „Mehrweg-Allianz“ besteht aus der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM), dem Bundesverband des deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH), dem Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE), dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Pro Mehrweg.

Um Verbraucher beim umweltbewussten Getränkekauf zusätzlich zu unterstützen, legt die „Mehrweg-Allianz“ gemeinsam mit 5.000 Getränkehändlern, Brauereien, Mineralbrunnen und Fruchtsaftabfüllern die größte Informationskampagne im Getränkebereich „Mehrweg ist Klimaschutz“ neu auf. Durch Informationen zum Klimaschutzbeitrag wiederverwendbarer Mehrwegflaschen sollen Verbraucher zum Verzicht auf umweltschädliche Getränkedosen und Einwegplastikflaschen angeregt werden.

„Unternehmen wie Lidl, Coca-Cola oder Nestlé bewerben in Nachhaltigkeitsbroschüren ihr vermeintliches Umweltengagement. In der Realität unterlaufen sie jedoch die Ziele des Klimaschutzgesetzes der Bundesregierung, indem sie die Umsetzung der Mehrwegquote boykottieren. Allein Lidl ist für die Herstellung von jährlich 3,2 Milliarden Einweg-Plastikflaschen verantwortlich. Umweltministerin Svenja Schulze muss dafür sorgen, dass die Mehrwegquote von 70 Prozent von jedem Abfüller und Händler umgesetzt wird. Durch die Einführung einer Abgabe von mindestens 20 Cent werden die negativen Umweltauswirkungen der kurzlebigen Wegwerfverpackungen im Preis sichtbar und wirksame ökonomische Anreize für regionale Mehrwegflaschen geschaffen“, sagt die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

„Aktuelle Verpackungsmarktdaten für das Jahr 2019 belegen einen starken Anstieg des Dosenwachstums im Bierbereich von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Discountbereich beträgt der Anstieg sogar über 30 Prozent. Damit wächst ausgerechnet das Gebinde überproportional, das doppelt so viele CO2-Emmissionen verursacht wie eine Glas-Mehrwegflasche. Alle Bemühungen für mehr Klimaschutz werden dadurch konterkariert. Wir erwarten von Umweltministerin Schulze endlich einen konkreten Fahrplan zur Erreichung der Mehrwegzielquote. Ganz im Sinne des letztwöchigen Petersberger Klimadialogs und dem Eintreten der Kanzlerin für ambitionierte Klimaziele. Ein ‚weiter so‘ darf es nicht geben“, sagt der geschäftsführende Vorstand des Verbandes Pro Mehrweg Günther Guder.

„Anstatt dem besorgniserregenden Dosentrend entgegenzutreten, plant Finanzminister Olaf Scholz eine steuerrechtliche Benachteiligung von Einheits-Mehrwegflaschen, die von allen Getränkeverpackungen den größten Klimaschutzbeitrag leisten. Auf diese Weise werden nicht nur die gesetzliche Mehrwegquote konterkariert und Einwegverpackungen als vermeintliche Alternative attraktiv gemacht, sondern es wird auch die Existenz vieler kleiner und mittelständischer Brauereien aufs Spiel gesetzt, die durch die Corona-Krise ohnehin mit dem Rücken zur Wand stehen. Finanzminister Scholz muss eine neue gesetzliche Grundlage zur problemlosen Fortsetzung der Bildung von Pfandrückstellungen erarbeiten. Von Umweltministerin Schulze erwarten wir eine Verhinderung der kontraproduktiven Planungen des Finanzministers“, fordert der Geschäftsführer des Verbandes Privater Brauereien Deutschland Roland Demleitner.

„Gerade vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage durch die Corona-Pandemie ist eine Umsetzung der Mehrwegquote besonders wichtig. Durch regionale Produkte in Mehrwegflaschen werden Arbeitsplätze in strukturschwachen und ländlichen Gebieten erhalten und geschaffen. Regionale Mehrwegkreisläufe bringen deutliche Vorteile gegenüber der zentralisierten Abfüllung von Einweg mit möglichst wenig Mitarbeitern. Kleine und mittelständische Betriebe, die schließen müssen, kommen nicht wieder. Ein Aussterben, insbesondere mittelständischer Brauereien, muss unbedingt verhindert werden. Mit dem Mehrwegsystem sind bundesweit rund 145.000 grüne Arbeitsplätze verbunden“, sagt der geschäftsführende Vorstand des GFGH Dirk Reinsberg.

„Für eine selbstbestimmte und klimafreundliche Entscheidung am Verkaufsregal ist es notwendig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Mehrweg und Einweg eindeutig unterscheiden können. Eine Kennzeichnung auf dem Produkt kann den gesetzlich vorgeschriebenen Hinweis in der Nähe des Produktes weiter verbessern. Umweltministerin Schulze sollte daher eine ergänzende Kennzeichnung auf der Verpackung schnell umsetzen. Je mehr Transparenz beim Getränkekauf, desto besser“, sagt der VDGE-Vorstand Andreas Vogel.

„Nach wie vor sind bestimmte Getränkesegmente, wie beispielsweise Säfte und Nektare, von der Einwegpfandpflicht befreit. Dies führt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Verwirrung und zur Schwächung bestehender Mehrwegsysteme. Es ist nicht nachvollziehbar, warum dieselbe Einwegplastikflasche mit Cola bepfandet, aber mit Saft unbepfandet sein soll. Die Pfandpflicht sollte vereinfacht und auf alle Einwegplastikflaschen und Getränkedosen ausgeweitet werden. Der Bundesrat hat zu genau dieser Forderung am 13. März einen Beschluss gefasst. Diesen Beschluss begrüßen wir ausdrücklich und fordern Umweltministerin Schulze auf, diesen schnellstmöglich umzusetzen“, sagt der SIM-Geschäftsführer Jens Oldenburg.

Hintergrund:

Die Wiederbefüllung von Mehrwegflaschen spart im Vergleich zur ständigen Neuherstellung von Einwegverpackungen erhebliche Mengen an Ressourcen, Energie und Treibhausgasemissionen ein. Würde man alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrweg- statt in Einwegflaschen abfüllen, dann ließen sich jedes Jahr 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Seit 2007 informieren Umwelt-, Verbraucher und Wirtschaftsverbände Bürgerinnen und Bürger über die Klimafreundlichkeit von Getränkeverpackungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen so bei einer selbstbestimmten Kaufentscheidung unterstützt werden.

Neben den negativen Umweltauswirkungen von Einweg-Plastikflaschen werden im Rahmen der Verbraucherkampagne in diesem Jahr auch schwerpunktmäßig Getränkedosen thematisiert. Durch Rohstoffgewinnungs-, Veredelungs- und Schmelzprozesse ist die Herstellung von Getränkedosen aus Aluminium und Weißblech energieintensiv und heizt den Klimawandel besonders stark an. Weil Dosen nur in wenigen Anlagen abgefüllt, aber bundesweit vertrieben werden, legen sie zudem besonders lange Transportstrecken zurück.

Händler, Unternehmen, Abfallberater, Kommunen und gesellschaftliche Gruppen können mit kostenlosem Informationsmaterial Bürgerinnen und Bürger informieren. Das diesjährige Kampagnenmotiv zeigt einen Baum, der aus der weltweit bekanntesten Mehrwegflasche – der Perlenflasche – erwächst. Das Motiv verdeutlicht den Beitrag regionaler und wiederverwendbarer Mehrwegflaschen zum Schutz unseres Planeten, des Klimas und der Natur.

Links:

Frei verwendbare Druckvorlagen für Flyer und Poster der Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ finden Sie unter: https://www.duh.de/mehrweg-klimaschutz0/

Argumente für Mehrweg: https://promehrweg.de/argumente-fuer-mehrweg/

Ein politisches Forderungspapier zu Mehrwegschutz finden Sie unter: http://l.duh.de/p200504

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Vor dem Hintergrund aktueller Verpackungsmarktdaten fordert der Verband Pro Mehrweg die Politik auf, endlich Maßnahmen zur Erreichung der gesetzlichen Mehrwegquote umzusetzen

Düsseldorf 21. April 2020 | „Trotz der aktuellen zum Teil existentiellen Herausforderungen der Getränkebranche, dürfen wir die essentiellen Entwicklungen im Getränkemarkt nicht aus den Augen verlieren“, fordert Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Verbandes Pro Mehrweg. Bei der Auswertung aktueller Verpackungsmarktdaten von 2019 falle auf, dass im insgesamt rückläufigen Biermarkt die Dose ein Wachstum von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aufweise. Dadurch erreiche die Dose jetzt einen Marktanteil von 8,9 %. „Damit wächst ausgerechnet das Gebinde, dass doppelt so viele CO2-Emmissionen verursacht wie eine Glas-Mehrwegflasche Das läuft allen Bemühungen um mehr Klimaschutz entgegen“.

Bei der Betrachtung der Absatzstätten falle zudem auf, dass die 0,5-l Dose im Discounterbereich um mehr als 30 % zulege. Dabei werde nicht einfach nur eine andere Verpackung bei einer anderen Einkaufsstätte verkauft, sondern es finde ein struktureller Wandel im Biermarkt statt. „Das schädigt nicht nur die Umwelt, sondern kostet auch regionale Arbeitsplätze in Brauereien und Getränkemärkten“, erläutert Guder. „Die Mehrwegquote im Biermarkt beginnt zu bröckeln und bislang schaut die Politik tatenlos zu“. Einem begrüßungswerten leichtem Zuwachs von Glas-Mehrweg im Mineralwassermarkt im vergangenen Jahr stehe unveränderte die Einweg-Dauerdumping-Preisstrategie der Discounter bei Mineralwasser gegenüber. Dabei sehe die gesetzlich verankerte Abfallhierarchie getreu dem Grundsatz „Vermeidung vor Verwertung“ eine klare Bevorzugung von Mehrweggebinden vor.

Der Verband Pro Mehrweg fordere daher die Politik auf, einen konkreten Fahrplan mit wirksamen Maßnahmen vorzulegen, um die im Verpackungsgesetz vorgesehene Mehrwegquote von 70 Prozent zu erreichen. „Wir begrüßen die vom Bundesrat im März geforderte Ausweitung der Bepfandung und eine Kennzeichnung auf dem Produkt. Aber auch die Diskussion um eine zusätzliche Abgabe von 0,20 € je Einwegverpackungen gehört auf die Agenda“ stellt Guder klar. „Es geht um klare und verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Darüber hinaus geht es aber auch um rund 150.000 Arbeitsplätze, die mit dem Mehrwegsystem in Deutschland verbunden sind.

Mehrwegkreislauf in Schwung halten

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Düsseldorf 9. April 2020 | „In der aktuellen Situation hat solidarisches Verhalten oberste Priorität. Das gilt auch und gerade für das Mehrwegsystem“, erklärt Günther Guder, geschäftsführender Vorstand des Verbandes Pro Mehrweg. Durch die stärkere Vorratshaltung in der Corona-Krise sei es zu Engpässen beim Rücklauf von Mehrwegflaschen gekommen. Der Verband Pro Mehrweg rufe daher im Einklang mit der Getränkeindustrie, dem Getränkefachgroßhandel und dem Einzelhandel Verbraucher dazu auf, ihr Leergut möglichst schnell in den Handel zurück zu bringen.

Eine scharfe Absage erteilt Guder hingegen den Versuchen Einzelner, die Rückführung von Leergut etwa durch „Kastenprämien“ in bestimmte Richtungen zu lenken. „Das läuft dem Solidarprinzip zuwider, das schon immer ein Eckpfeiler des Pool-Mehrwegsystems sein sollte, aber in diesen Wochen erst recht Grundlage unseres Handelns sein muss.“ Der Verband Pro Mehrweg unterstütze gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen, dem Bundesverband des Getränkefachgroßhandels und dem Arbeitskreis Mehrweg die Initiative „Jede Flasche zählt – #BringDeinLeergut“. Auf der Webseite von Pro Mehrweg e.V. und den Webseiten der Partner finden sich die Kampagnenlogos sowie ab heute auch zwei Postermotive, die kostenlos heruntergeladen und zum Beispiel am POS eingesetzt werden können.

Verband Pro Mehrweg begrüßt Entschließung des Bundesrates

Verband Pro Mehrweg begrüßt Entschließung des Bundesrates

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Düsseldorf 13. März 2020 | Der Verband Pro Mehrweg begrüßt die heutige Entschließung des Bundesrates zur Ausweitung der Pfandplicht auf Einwegflaschen und zum Schutz von Pool-Mehrweggebinden vor einer steuerlichen Benachteiligung. Ebenso befürwortet Pro Mehrweg die in der Entschließung vorgesehene Ausweitung der Kennzeichnung auf Einweg- und Mehrwegflaschen. Der Geschäftsführende Vorstand von Pro Mehrweg, Günther Guder, erklärt dazu: „Die Länderkammer hat heute einen klaren Arbeitsauftrag an die Bundesregierung formuliert. Das Bundesfinanzministerium ist aufgefordert, schnellstmöglich die drohende steuerliche Benachteiligung von Poolmehrweggebinden zu beseitigen. Bezüglich der Erweiterung der Pfandpflicht und der Kennzeichnung auf dem Etikett liegt der Ball nun beim Bundesumweltministerium, die recht klare und einfache Entschließung des Bundesrates umzusetzen.“

Der Bundesrat hatte heute einen Antrag der Bundesländer Hessen und Baden Württemberg angenommen. Dort ist eine Erweiterung der Pfandpflicht auf alle Getränke in Dosen und PET-Einwegflaschen vorgesehen. Der Antrag hatte in der Getränkeindustrie breite Zustimmung gefunden. In der Diskussion in den zuständigen Ausschüssen war er zudem um einen Passus ergänzt worden, der eine drohende steuerliche Benachteiligung von besonders umweltfreundlichen Pool-Mehrwegflaschen verhindern soll. Diese Situation ist durch ein Schreiben des Finanzministeriums im vergangenen Jahr entstanden, in dem in Reaktion auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes die Einschätzung formuliert wurde, Pool-Mehrwegflaschen künftig steuerlich anders zu bewerten als Individual-Mehrwegflaschen. Im Ergebnis würden die Verwender besonders umweltfreundlicher Pool-Mehrwegflaschen, in der Mehrzahl kleine und mittelständische Brauereien, steuerlich benachteiligt und teils in existentielle Gefahr geraten. Pro Mehrweg e.V. hatte bereits auf seiner Mitgliederversammlung im Oktober vergangenen Jahres entschieden auf die Beseitigung dieses Missstandes hingewiesen. Darüber hinaus sieht die Entschließung eine Ausweitung der Kennzeichnungspflicht auf den Etiketten von Einweg- bzw. Mehrwegflaschen vor. Auch in diesem Punkt vertritt der Verband Pro Mehrweg bereits seit Jahren die Position, dass solch eine klare Kennzeichnung erforderlich ist, um Verbrauchern Orientierung beim Einkauf zu geben.